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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 21:53 
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Hallo ihr Lieben!
Die neueste Untersuchung nach der "Erholungsphase" hat ergeben:
Kokzidien geringgradig (+). Vorbefundlich hatten wir einen mittelgradigen Befall (++).
Ich bin nun erst mal ein bisschen beruhigt. Klar müssen Kokzidien letztlich immer behandelt werden, aber der Befall scheint offenbar zurückgegangen zu sein. Sooo angegriffen wie ursprünglich befürchtet kann der Magen-Darm-Trakt von den ganzen Medikamenten dann ja fast nicht sein.
Dem Kleinen gehts (von außen betrachtet) übrigens immer noch prima. Er wächst und gedeiht, frisst ordentlich, ist sehr agil, macht einfach einen guten Eindruck. Ich werde wohl noch ne Weile warten und dann eben nochmal von vorne beginnen (Quarantäne, Baycox etc...).
Viele Grüße,
anthestaria


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 20:08 
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Hallo ihr Lieben,

ich habe mir vor ca. 4 Wochen Lilly (4Mon.) und vor einer Woche Hrn. Lehmann (3Mon.) von einer (vermeintlichen) Züchterin gekauft.
Bei Lilly schien alles super, sie war fit, agil und fraß super, Kotprobe unauffällig - also ab ins Endterra.

Hr. Lehmann kam zwar agil und vermeintlich fit zu uns, jedoch schon am nächsten Tag verschlechterte sich sein Zustand so rapide das er uns leblos erschien.
Er atmete unregelmäßig und ganz tief mit Atempausen von bis zu 1 Minute, bewegte sich so gut wie gar nicht.

Beim Tierarzt wollte diese schon den Tod feststellen, als er dann doch nochmal kräftig nach Luft ring. :(
Für mich war das sehr schmerzlich mit anzusehen, ich hatte den Eindruck er würde sich sehr quälen, doch die TÄ meinte, die einzige Möglichkeit die wir noch hätten ist zu versuchen ihn aufzupeppeln, ohne zu wissen, ob er die Nacht überstehen würde oder nicht. Er wog nur noch 6g. Kotprobe unauffällig.

Er erhielt also ein Vitaminpräperat p.o., sowie 1xtgl Bioserin und Baytril ein Tropfen.
Er überstand die Nacht, war zwar noch lange nicht übern Berg, aber er lebte.
Zusätzlich hab ich ihm immer noch ein wenig Wasser aufs Mäulchen geträufelt, das er dann wegleckte.

Jezt ging esTag für Tag bergauf. Er ist zwar noch schlapp, träge und fressfaul, aber ich hab den Eindruck es wird wieder.
Heute war ich beim Tierarzt zur Untersuchung und hab von beiden nochmal Kotproben mitgenommen.

Lilly (im Endterra) hat auf einmal einen massiven Coccidien-Befall. Na suuuper.
Hr. Lehmann Kotprobe war wohl nicht richtig beurteilbar, zuviel Sand.

Da ich nur ein Quarantänebecken besitze und Hr. Lehmann ja noch nichts nachweisbar hatte mussten also beide getrennt in jeweils ein Quarantänebecken.
Soweit so gut, ich hab alles rausgetan, abgebacken, mit dem Dampfreiniger dutzende Male besprüht ausgewischt, geschrubbt, besprüht.............

Jetzt haben se beide Ihr Becken.

Beide sollen jetzt Baycox 5% einmal tgl. 1 Tropfen für 2d, dann 2d Pause, 2d 1Tropfen bekommen und dann Kotprobe.
Hr. lehmann also noch zusätzlich zu seinen Mittelchen die er eh schon hat.

Nach der ersten Gabe geht es Lilly gut, unverändert.
Aber Hr. Lehmann der eh schon geschwächt war liegt nun unterm Zewa-Tuch und scheint seeehr k.o.

Ich mache mir große Sorgen.
Sind das Nebenwirkungen des Medikaments? Vllt. vertägt er das in seinem jetzigen Zustand einfach nicht.

Ich will ihn nicht verlieren. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 20:13 
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"1 Tropfen" ist natürlich relativ, grad für ein 6 Gramm-Tierchen kann ein Tropfen schon ne Menge sein... ich persönlich hätte das Tier wohl nicht mit Baycox zusätzlich behandelt. Baycox ist oft schon für fitte Tiere belastend, für solch ein kleines um so mehr, gerade wenn dieses auch noch Baytril bekommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 20:20 
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Ich habe auch daran gedacht, die Behandlung mit Baycox erstmal auf sich beruhen zu lassen, bis er wieder richtig fit ist. Zumal bei ihm Cocidien nicht mal nachgewiesen sind. Oo
Müssten das nicht die Gedanken der TÄ sein und als zweiteres dann meine? Mh..

Gut also dann lass ich bei ihm das Teufelszeug weg, der is eh schon schlapp genug der kleine Zwerg. :(
Drück mir die Daumen das alles gut geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 20:33 
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Stadthaeschen hat geschrieben:
Müssten das nicht die Gedanken der TÄ sein und als zweiteres dann meine?

Ohne die Kompetenz des Arztes in Frage stellen zu wollen: Ja, sehe ich auch so. Vielleicht solltest du über einen neuen Arzt nachdenken.

Ich drück dir die Daumen. Wenn das Tier "fressfaul" ist, ist alles an Futter erlaubt, was es annimmt. Da würde ich auch zu Mehlwürmern, Wachsmottenlarven und Co greifen, damit es wieder auf die Beine kommt. Biete täglich rohfaserreiches Futter (nach Möglichkeit verschiedene Wildkräuter) an. Der Darm muss im Gang bleiben, wofür du rohfaserreiches und proteinreiches Futter geben musst. Sonst wird es unschön (hab ich durch).

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 20:52 
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Irgendwie ist es ziemlich rar hier in meiner Umgebung an Reptilienkundigen TÄ.
Obwohl ich in Berlin wohne ist der nächste mitm Auto ne halbe Stunde entfernt, samt Autobahn.
Naja was solls.

Ich setz das Zeug jetzt eigenmächtig ab, schlimmer kanns ihm ja kaum gehen. :|
Und morgen versuch ich dann, dass er mir was abnimmt.
Und vielen Dank für deine Futtertips, werd ich morgen gleich umsetzen.

Ich berichte dann nochmal.

Habt noch nen schönen Abend. :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 22:16 
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Macht mich traurig das zu lesen..... Für den Darm kannst du dem Kleinen auch Benebac geben, bekommst du beim Tierarzt. Das ist ein Gel in einer Tube, das lecken die meisten Tiere von ganz alleine ab. Mein letzter Krankheitsfall (Biss von einem anderen Tier) hat in seiner schwächsten Phase sehr gut auf Karotten-Babybrei reagiert, darunter habe ich etwas Korvimin gemischt. Bei dem Fliegengewicht wundert es mich, dass der Tierarzt ohne Weiteres zu Baycox geraten hat. Halte ich für sehr problematisch. Ich wünsche dir alles gute für den Kleinen.

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Herzliche Grüße, TerraBabe :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 23:20 
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Benebac? Ist das speziell für Reptilien oder bekomme ich das auch bei jedem anderem Tierarzt?

Ich nehm alle eure Ratschläge gern an, ich häng so an dem kleinen, hab meinen ganzen Urlaub für ihn aufgeopfert - er muss einfach wieder. :(



... das klingt so als wäre die Zeit Verschwendung gewesen, aber damit meinte ich eher das ich mich so aufoperungsvoll um ihn kümmere.


Zuletzt geändert von Stadthaeschen am Montag 23. August 2010, 23:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 23:29 
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Bird Benebac, is eigentlich für Vögel. Bei meinem TA gibts das nicht, aber fragen kannst du ja mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 23:32 
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Jap. Danke. Werd ich gleich morgen tun.

:-|


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Montag 23. August 2010, 23:42 
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Unser Tierarzt hatte das da, ich habe dort einfach angerufen und danach gefragt. "Notfalls" gibt es das auch online zu kaufen (beim Tierarzt direkt geht's natürlich schneller) zb. hier:
http://tiershop.de/wbc.php?sid=58610e51 ... ilneu.html

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Herzliche Grüße, TerraBabe :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Dienstag 24. August 2010, 21:51 
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Du wohnst in Berlin und kennst keinen wirklich guten TA? *hüstel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. August 2010, 09:25 
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Stadthaeschen hat geschrieben:
Obwohl ich in Berlin wohne ist der nächste mitm Auto ne halbe Stunde entfernt, samt Autobahn.

Das ist eigentlich noch recht wenig ;) Soviel fahren wir auch und ich find den Tierarzt nah :lol: Berlin ist doch außerdem, wie Mandy angedeutet hat, eigentlich geradezu paradiesisch, wenn man Reptilien hat. Mehr Kompetenz kannste doch kaum haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. August 2010, 16:53 
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Vielleicht bin ich nur einfach etwas verwöhnt. Der Tierarzt meiner Katzen ist quasi nebenan. ;)
Und das ich keinen guten TA kenne, ist auch einfach nur darauf zurückzuschließen das ich noch blutige Anfängerin im Terraristik-Bereich bin und noch nich viel rumprobiert hab.

Meinem Hr. Lehmann gehts übrigends wieder besser, auf die Mehlwürmer fährt er ja total ab und ich bin froh, dass er nun endlich mal wieder was aufnimmt, er rennt auch schon wieder durchs Terra, noch etwas schlapp aber weeesentlich besser vom AZ her.
Montag nächster TA-Termin.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie gefährlich sind Kokzidien bei Bartagamen-Babys?
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. August 2010, 18:52 
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Schön, dass es wieder bergauf geht mit Herrn Lehmann :) Dass er Futter annimmt, klingt doch schon mal gut. Das ist schon die halbe Miete.

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